Südliches Afrika 2005 – 8. Juli – erste Gedanken zur großen Reise

2002 kam unsere Tochter Paula zu uns auf die Welt und mit ihr die Idee, unserer Reiselust, die ohne Zweifel beiden von uns in den Genen steckt, ein „großes“ Ventil zu geben: eine mehrmonatige Reise. Mit Kind? Natürlich. Paula bewies uns schon mit wenigen Monaten auf unseren Touren, dass Reisen auch mit Baby/Kleinkind möglich ist, sofern man den Reiserhythmus so gut es geht ihren Bedürfnissen anpasst. Als Ausgleich zu langen Autofahrten ist da immer die Natur mit ihren Elementen, die einem Kind wichtige Anreize und Entdeckungsmöglichkeiten bieten, was kein Kinderzimmer dieser Welt kann.

Wir planten, die Reise ca. zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr unserer Tochter zu verwirklichen. Genug Zeit also, mit Arbeitgebern über den mehrmonatigen Urlaub zu verhandeln und sich über Ziele – Australien war (und bleibt) der Traum – Modalitäten und alles wichtige Gedanken zu machen und zu informieren.

Hinzu kam, dass wir nur zu gern unser eigenes Auto, einen Land Rover Defender 110 Station Wagon 😉 als fahrbaren Untersatz nehmen wollten, ausgebaut zum drin schlafen, ausgestattet mit Dachzelt und diversen nützlichen Dingen für eine solche Fahrt.

Also mussten wir uns zwangsläufig über eine Verschiffung des Landys Gedanken machen, da Australien nunmal eine Insel ist.
Selbst für die Alternativen, Nr.1 Afrika und Nr.2 Amerika, käme nur eine Verschiffung in Frage, da wir schließlich nicht unbegrenzt Zeit haben werden.

Soweit zur Idee, dem Hirngespinst, das nun bald Realität werden wird.

Silvana

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